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Verdächtige Briefe an politische Mandatsträger - Anfangsverdacht einer Straftat

Datum: 14.03.2012

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

14. März 2012

Verdächtige Briefe an politische Mandatsträger - Anfangsverdacht einer Straftat

Karlsruhe. Bei mehreren politischen Mandatsträgern im gesamten Bundesgebiet sind in jüngster Zeit verdächtig erscheinende Briefe eines 36-jährigen Karlsruher Bürgers eingegangen. In wenigen Fällen lösten die Briefe entsprechende Maßnahmen der Sicherheitsbehörden aus. Nach den bisher gewonnen Erkenntnissen befanden sich in einigen Briefen eine weißes Pulver, teils Sand und Metallkügelchen sowie Gutscheine eines Schnellrestaurants.

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Eine objektive Gefährdung ist in keinem der bislang bekannten Fälle festgestellt worden. Über die Motivation des Mannes, der bereits psychisch auffällig geworden und der Polizei bekannt ist, kann derzeit keine Aussage getroffen werden.

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Da die den Briefen teilweise beigefügten Gegenstände bei Empfängern den Eindruck möglicher Gefährlichkeit erwecken konnten, besteht der Anfangsverdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und der Bedrohung. Der deswegen erwirkte Durchsuchungsbeschluss des zuständigen Gerichts wird derzeit vollzogen. Es ergaben sich auch weiterhin keine Anhaltspunkte für objektive Gefährlichkeit.

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