Suchfunktion

Verdächtige Briefe an Politiker: Durchsuchungsmaßnahmen bestätigen Tatverdacht - keinerlei Hinweise auf tatsächliche Gefährdung

Datum: 15.03.2012

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

15. März 2012

Verdächtige Briefe an Politiker: Durchsuchungsmaßnahmen bestätigen Tatverdacht - keinerlei Hinweise auf tatsächliche Gefährdung

Karlsruhe. Im Fall der verdächtigen Briefsendungen an Politiker haben Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwochnachmittag mit richterlicher Anordnung die Wohnung des 36-jährigen Mannes in der Karlsruher Innenstadt durchsucht.

zum Seitenanfang

Dabei konnten die Ermittler mehrere Beweismittel sicherstellen, die den Tatverdacht gegen den Mann erhärteten. So fand sich in der Wohnung ein optisch und inhaltsgleicher Brief, wie er auch an politische Mandatsträger im gesamten Bundesgebiet verschickt worden war.

zum Seitenanfang

Den Tatverdacht erhärteten zudem aufgefundene Metallkügelchen und pulvrige Substanzen wie Quarzsand, Natron, Backpulver und Brause, die auch in den insgesamt sinnlos erscheinenden Briefen Anwendung fanden.

zum Seitenanfang

Die bisherigen Ermittlungsergebnisse erbrachten keinerlei Hinweise darauf, dass für die Empfänger der Briefsendungen eine tatsächliche Gefährdung bestanden hätte.

zum Seitenanfang

Der psychisch auffällige Absender der Schreiben wurde von der Polizei vernommen, wollte sich aber zu den Umständen und zur Motivation seines Handelns nicht äußern.

zum Seitenanfang

Nachdem er erkennungsdienstlich behandelt wurde, kam der Mann am Mittwochabend wieder auf freien Fuß. Neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen seines Handelns wird der 36-Jährige auch mit erheblichen zivilrechtlichen Forderungen zu rechnen haben.

zum Seitenanfang

Fußleiste