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73-Jähriger wegen Verdacht des sexuellen Missbrauchs an Kind in Haft

Datum: 13.07.2020

Kurzbeschreibung: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe

(KA) Karlsruhe – 73-Jähriger wegen Verdacht des sexuellen Missbrauchs an Kind in Haft

Ein 73-jähriger Deutscher steht im Verdacht, am Samstagnachmittag im Karlsruher Stadtteil Rintheim ein siebenjähriges Mädchen zunächst in eine Tiefgarage gelockt und dort unsittlich berührt zu haben. Zeugen beobachteten die Tat und hielten den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei am Tatort fest. Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe erwirkte am Sonntagmittag beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten.

Ein Anwohner der Mannheimer Straße alarmierte um 15.08 Uhr die Polizei, nachdem er gesehen hatte, wie ein älterer Mann an einem nahen Spielplatz zunächst mehrere Mädchen ansprach und in der Folge das später geschädigte Kind von seinen Spielgefährtinnen weglockte. In der Folge habe der Tatverdächtige das Mädchen an der Hand gegriffen und in eine nahe Tiefgarage gezogen. Dort soll er dem Kind unsittlich unter die Kleidung gegriffen haben. Mit weiteren Anwohnern eilte der Zeuge den beiden in die Tiefgarage hinterher. Gemeinsam stellten sie den 73-Jährigen und übergaben ihn wenig später den alarmierten Polizeikräften. Der Tatverdächtige und sein Opfer waren sich offenbar bekannt.

Der Festgenommene wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Untersuchungshaft genommen. Bereits im Jahr 2015 wurde der Mann wegen des sexuellen Missbrauchs eines Kindes rechtskräftig verurteilt.



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