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Nachtrag mit Zeugenaufruf zur Meldung vom 24.11.2020 „Tatverdächtiger verursacht mehrere Verkehrsunfälle und flüchtet mit verschiedenen Fahrzeugen“

Datum: 04.12.2020

Kurzbeschreibung: 

Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe

(KA/FR) Karlsruhe/Rheinstetten/Freiburg – Nachtrag mit Zeugenaufruf zur Meldung vom 24.11.2020 „Tatverdächtiger verursacht mehrere Verkehrsunfälle und flüchtet mit verschiedenen Fahrzeugen“

Nachdem am 24. November ein 48 Jahre alter und in Untersuchungshaft befindlicher Tatverdächtiger in Rheinstetten, Karlsruhe und bei Riegel mit teils geraubten Fahrzeugen mehrere Verkehrsunfälle verursacht hat, suchen die Ermittlungsbehörden nach weiteren Geschädigten und Zeugen. Sie werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721 666-5555 zu melden.

Neuen Erkenntnissen zufolge soll es an besagtem Tag bereits um 18.15 Uhr zu einem Ereignis unter Beteiligung des Beschuldigten mit einer noch unbekannten Fahrradfahrerin in Karlsruhe gekommen sein. Im unmittelbaren Nahbereich der Christ-König-Kirche (Rheinhold-Frank-Straße/Kaiserallee) soll er die etwa 20-jährige Radfahrerin mit seinem Auto leicht angestoßen haben. Die Frau habe dann vor Wut gegen seine Motorhaube geschlagen und den Mann angeschrien. Der Beschuldigte ging den Schilderungen einer Zeugin zu Folge darauf nicht ein und fuhr in Richtung Kaiserallee weiter.

Gesucht wird nun die betroffene Radfahrerin und weitere Zeugen dieses inzwischen bekanntgewordenen Ereignisses, das sich etwa eine halbe Stunde vor dem bisher vermuteten Geschehensablauf zugetragen haben soll.

Die Ermittler schließen auch nicht aus, dass sich an jenem Tag weitere Auffälligkeiten im Zusammenhang mit dem weißen Nissan-SUV im Bereich von Karlsruhe zugetragen haben könnten und sind daher für jeden Hinweis dankbar.

Bisher wurden bereits zahlreiche Zeugen von der sechsköpfigen Ermittlungsgruppe, die zur Bearbeitung der sehr umfangreichen Ermittlungen eingesetzt wurde, vernommen.

In dem weißen Nissan, den der 48-Jährige in Polen angemietet hatte, fanden die Beamten eine Vielzahl von Medikamenten, unter anderem auch Psychopharmaka. Laut einem ersten Blutprobenergebnis stand der Mann nicht nennenswert unter Alkoholeinwirkung. Bezüglich der Auswertung anderer Substanzen, unter deren Einwirkung der Beschuldigte gestanden haben könnte, müssen die Untersuchungsergebnisse noch abgewartet werden.

Über die Person des 48-jährigen Algeriers war bisher in Erfahrung zu bringen, dass er sich seit dem 21. November aus noch unklarem Grund im Bereich von Karlsruhe aufhielt und wohl in Polen unternehmerisch im Bereich des Transport- und Logistikgewerbes tätig ist. Darüber hinaus unterhalte er in Teneriffa einen weiteren Wohnsitz. In Polen liegen bereits polizeiliche Erkenntnisse über ihn vor.

Bislang schweigt der Beschuldigte gegenüber den Ermittlungsbehörden.



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